Instagram Schulung für Regionalmarketing

Du hast keine Lust den Text zu lesen? Wunderbar, denn dann buche eine Instagram Schulung bei mir. Danach hast du entweder keine Lust mehr auf Instagram, weil du merkst, dass es Arbeit ist oder du nutzt es endlich richtig und hast auch etwas davon.


 

20% der Bevölkerung in Deutschland sind auf Instagram.

20% sollte niemand links liegen lassen, sondern sich darum kümmern eine Strategie zu entwickeln.

20% der Bonner Bevölkerung sind immerhin 65.000 Menschen

20% des Rhein-Sieg Kreises sind 120.000 Menschen

Und dann ist da noch die Ahr, das Rheintal …  #justsaying

 

Interessant

  • die Hälfte der Instagram Nutzer ist TÄGLICH aktiv
  • 80% der Nutzer folgen MINDESTENS einem Unternehmen
  • tägliche Verweildauer bei ü25 liegt bei knapp 30 Minuten am Tag
  • das beliebteste Lebensmittel auf Instagram ist Pizza, gefolgt von Sushi und Hühnchen :)
  • 60% der Instagram Nutzer entdecken neue Marken / Produkte (Restaurants) über INstagram
  • das Engagement mit Marken ist auf Instagram 10 Mal höher als auf Facebook

 

WARUM WILLST DU AUF INSTAGRAM?

  • Umsatzsteigerung
  • Bekanntheitsgrad erhöhen
  • machen alle
  • dein Erscheinungsbild nach Außen selber bestimmen

Egal, was der Grund ist: Marketing funktioniert heutzutage am Besten, wenn man es kontinuierlich aufbaut. Man baut sich eine Community auf, die die Marke unterstützt und immer wieder ins Spiel bringt. Zudem ist Marketing auch immer ein Mix von verschiedenen Kanälen (Zeitung, Werbetafeln, Online-Kanäle, Gadgets, Events….)

Social Media ist schnelllebig. Die Anzeige von vorgestern, sieht heute schon niemand mehr.

 

ACCOUNT ERSTELLEN

Du hast einen Account erstellt und mit Facebook verknüpft. Die Profilangaben können jederzeit sehr einfach geändert werden. In dein Profil sollten in jedem Fall folgende Angaben:

  • Öffnungszeiten
  • Link zu Profil oder Speisekarte oder Reservierungsseite
  • Adresse
  • Beschreibung in 3 Wörtern oder sehr kurzem Satz
  • dazu noch Buttins für Nachricht, Anrufen und vielleicht Reservierung
  • Emoji Overload nur, wenn es zu deiner Zielgruppe passt

 

1 FOTO AM TAG

Bei den Gastronomen passiert oft folgendes Phänomen, welches vielleicht aus dem trend der XXL Portionen resultiert: viel ist gut.

Dennoch hilft das Motto „viel hilft viel“ nicht überall.

Der Gastronom hat gerade Zeit, weil alle Gäste mit dem Hauptgang beschäftigt sind oder er sieht einen Gast mit Handy und denkt plötzlich an Instagram. In der Folge zückt er sein Handy. Klotzen, nicht kleckern und schon sind 10 Fotos rausgehauen. Keine Hashtags dabei oder nur falsche und kein Text oder der Text in mangelhaftem Deutsch …

Das ist leider kontraproduktiv.

Nur, weil jemand dich abonniert hat, werden ihm nicht deine Fotos angezeigt. Wie oft du angezeigt wirst oder ob du überhaupt angezeigt wirst, ist eine Kombination von verschiedenen Faktoren.

Der User hat dich abonniert, aber er likt deine Fotos nie, kommentiert nie und schaut deine Storoes nicht? Dann wird der Algorithmus dich diesem Follower immer seltener in der Timeline anzeigen.

Du lädst in 10 Minuten 10 Fotos hoch? Kein Fan schaut sich so viele Fotos an und schon gar nicht von einem Restaurant. Die Abbruchzahlen sind so hoch, dass der Algorithmus von Instagram sagt „Sorry …. uninteressant“. Du wirst bestraft und deine vielen Fotos werden künftig immer weniger Abonnenten angezeigt.

„Karin, mich schauen und liken immer weniger Follower. Ich MUSS mehr hochladen“ Hm … lass uns erstmal schauen, denn eventuell ist weniger hier mehr.

 

WIE BEKOMME ICH FOLLOWER

Die erste Frage ist: willst du Follower, die dir etwas bringen oder bist du nur zahlengeil?

Für Zahlengeile empfehle ich einfach Follower und Likes zu kaufen. Bringt dir geschäftlich nichts, sieht aber toll und kompetent aus. Einfach bei Google „Instagram“ und „Fans kaufen“ eingeben und da kommen genügend Seiten, wo man kaufen kann. Das ist zudem sehr billig. 50€ kann sich jeder leisten und wer selbst für die 50€ zu geizig ist, der nutzt halt Hashtags wie #like4like und #follow4follow unter die Beiträge. Dann wird man auch schon bald in die entsprechenden Gruppen eingeladen in denen der Like und Follow Zwang dann systematisiert ist.

 

Für alle anderen beginnt nun harte Arbeit. Sehr harte Arbeit.

Wer sind denn die Follower, die dir etwas bringen?

Bringt dir ein Follower mit festem Wohnsitz in Las Vegas etwas? Oder einer, der in Berlin wohnt?

Du bist eine Pizzeria und die folgen zu 80% Sushiliebhaber?

Deine Preise gehören realistisch betrachtet zu den Top 5% der Stadt?

Dein Merkmal sind gerichte für Fitnessbewußte?

Die gute Nachricht für den Gastronom ist: JEDER MENSCH MUSS ESSEN.

Die schlechte Nachricht für den Gastronom ist: deswegen kommt er noch lange nicht zu dir essen, denn die Auswahl da draußen ist riesig.

 

HASHTAGS

Es gibt viele Apps, die einem die aktuell meistgenutzten Hashtags per Knopfdruck liefern.

 

Beispiel A:

#food ist nach #love der meistgenutzte Hashtag auf Instagram. Jeder zeigt gerne sein Essen, denn jeder isst täglich und kann somit auch etwas zeigen. „Du bist, was du isst.“

Wenn du #food unter deinen Beitrag (Post) schreibst, passiert folgendes: Menschen aus der ganzen Welt suchen nach dem Hashtag und werden dich finden. Der ein oder andere wird dein Foto liken, weil es ihm gefällt. Jetzt hat Juan aus Guatemala dein Foto gelikt und Jian aus China ebenfalls. Wie warscheinlich ist es, dass die beiden morgen in dein Restaurant nach Bonn kommen?

 

Beispiel B:

Du bist eine Pizzeria und nutzt immer den Hashtag #pizza Wir wir aus Beispiel A gelernt haben, macht es keinen Sinn den Hashtag zu nutzen um Follower aus Bonn zu bekommen.

ABER: der Hashtag macht Sinn, denn auch Bonner lesen Hashtags und wenn sie dich gefunden haben, wissen sie direkt was du anbietest.

 

WAS SIND DIE „BONNER HASHTAGS“?

Das erkläre ich dann gerne in einer Schulung :)

Aber wußtest du, dass du einem Hashtag folgen kannst?
Nehmen wir einmal #bonngehtessen . Den Hashtag nutze natürlich ich. Man kann also meinem Account folgend und sieht dann alles. Aber es gibt viele Restaurants, die den hashtag ebenfalls nutzen. Manche Restaurants besuche ich nur alle 3 Jahre oder war auch noch nie da. So können die Restaurants aber trotzdem noch den ein oder anderen erreichen, der dem Hashtag folgt.

Diesem Hashtag werden mit aller Wahrscheinlichkeit nur Bonner folgen. Ein paar Bots, ehemalige Bonner und Touristen auch noch. Aber der Prozentsatz an der für Gastronomen in Bonn relevanten Zielgruppe ist sehr hoch.

REDEN, REDEN, REDEN

Tja …. irgendwie folgt dir niemand so richtig? Dabei hast du doch ein Profil und 3 Fotos hast du auch hochgeladen und nutzt die richtigen Hashtags?

Nun kommen wir zur harten Realität.
Dir folgt niemand „nur so“. Es gibt Millionen Accounts mit tollen Foodfotos und von Restaurants. Selbst wenn wir es auf Bonn beschränken, dann gibt es noch immer um die 500 Accounts aus der Gastronomie.

Bei einer Umfrage meiner Fans war die ernüchternde Erkenntnis, dass die Mehrheit KEINEM Restaurant folgt („Wir folgen dir, dann bekommen wir doch alles mit“) oder EINEM Restaurant. Dabei habe ich schon foodafine Follower, die im Schnitt mehr Restaurants folgen, als „normale“ Bonner.

Du musst also immer wieder Persönlichkeit auf deinem Account zeigen. Menschen sind wichtig, die in den Stories auftauchen und in den Beiträgen. Die Menschen möchten wissen, wer ihr Essen macht oder wer sie am Tisch begleitet durch den Abend.

Es darf kein Kommentar unbeantwortet bleiben und man muss schauen, wer das Restaurant vertagt oder die Location. Diese Fotos müssen dann ebenfalls gelikt und kommentiert werden.

Und dann sollte man alle Fotos von Bonnern kommentieren. Nicht mit einem Standardwort, sondern immer etwas Individuelles. „Schönes Kleid“, Süßer Hund“, „Tolle Aufnahme“…

Und das immer und immer wieder, denn steter Tropfen höhlt den Stein.

 

INFLUENCER

Es geht bei Social Media um Networking. Kümmere dich um deine Follower. Kommentiere, gib Streicheleinheiten und nimm teil an ihrem Leben, welches sie auf Instagram darstellen. Schau, wer gut zu deiner Zielgruppe passt und lade sie oder ihn einfach mal zu dir ein gegen ein Foto.

Behalte du die Zügel in der Hand. Wenn sich bei dir sogenannte Influencer melden, dann sei skeptisch. Prüfe über Socialblade, ob es Auffälligkeiten bei dem Account gibt. Findest du, dass Optik und Darstellung zu dir passen? Mit wem ist der oder die befreundet? Sind das die BonnerInnen, die du in deinem Restaurant siehst?

 

FOTOS

Die Fotos in deinem Feed dürfen Handyfotos sein. Die Qualität ist so hoch und die Zeitersparnis enorm. Jeder hat ein Handy und so können Koch, Service, Betreiber etc. entspannt zwischendurch Fotos machen.
Trotzdem gebe ich hier ein paar wenige Tips auf die jeder Anfänger achten kann.
  1. Aktivere die Rasteransicht auf dem Handy. Das hat den Vorteil, dass du direkt weißt, wo die Mitte ist. DAs ist wichtig, denn das menschliche Auge geht immer in die Mitte. Fotos zu machen, die eine andere Perspektive haben ist bestimmt künstlerisch, wird aber den meisten Restaurant Accounts nicht gerecht werden.
  1. Natürlich möchtest du viel präsentieren und zeigen das dein Restaurant das Beste ist. Aber auf einem vollgestopften Bild kann sich das Auge nicht ausruhen und konzentrieren. Das ist aber das, was du als Restaurant in der Regel möchtest. Der Blick soll auf die Hauptzutat fallen  und der Betrachter kann dann eine schnelle Entscheidung treffen, ob ihm das Gericht gefällt oder nicht. Wenn er das Gericht erst in einem Wimmelbild suchen muss, dann schaltet er geistig ab und ist bereits beim nächsten Foto auf Instagram.
  1. Der Betrachter muss mit einem Blick das Foto erkennen. Viele Gastronomen „kriechen“ mit ihren Fotos in das Gericht rein. „Weil es doch so „lecker“ ist. Das ist aber ekelig. Niemand möchte das Fett auf dem Champignon in Übergröße heraustropfen sehen. Es ist wichtig, dass der Teller in der Gesamtheit erfaßt werden kann vom menschlichen Auge.
  1. Natürliches Licht ist immer am Besten. Lebensmittel kosten nicht die Welt. Also mal ein FotoShooting ansetzen um 15 Uhr und das Licht nutzen.
  1. Viele Gerichte haben die unangenehme Farbgebung von Braun. Hellem Braun, dunklem Braun…. Schnitzel mit Champignons in Sauce …. sehr braun …. Gulasch … sehr braun …. Aber der Mensch empfindet „braun“ eher als verwesende Farbe und dunkel. Deswegen ist es ganz wichtig, wenn Fotos gemacht werden zu überlegen, wo Farbakzente gesetzt werden können. Mein Tip ist, die dann auch in der Realität beizubehalten, denn auch der Gast freut sich über einen appetitlichen Teller.

 

 

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