Instagram: wie sollten die Fotos von euren Speisen aussehen

Ihr habt euch also entschieden Fotos über euer Restaurant / Cafe und die angebotenen Speisen und Getränke auf Instagram zu publizieren.

Herzlichen Glückwunsch, denn 18% der Deutschen nutzen Instagram und das sind auf Bonn runtergerechnet gute 60.000 Menschen, die über euer Restaurant eventuell berichten ohne dass ihr es bisher gemerkt habt.

Hier folgen 5 erste sehr einfache Tipps, die einigen schon helfen würden.

1. Bevor du das Foto des Gerichtes macht, wische bitte mit deinem Hemd oder mit einer Serviette über die Linse des Handys. (Karin, ist der Tipp dein Ernst? Ja! Ihr glaubt nicht, wieviele Pizzen ich mir täglich anschaue auf denen der Fettfinger seine Abdrücke hinterlässt)

 

Da passt doch noch was drauf!

2. Ein Handydisplay ist geringfügig kleiner als die Leinwand im Autokino. Dementsprechend sollte das Foto nicht „zu voll“ sein.

Ich bin mir sicher, dass jedes Detail in eurem Restaurant wichtig ist.

Aber muss, wenn ihr das Steak präsentieren wollt, wirklich noch der Grappa, die Weinflasche, die hübsche Vase, die Blumendeko, der Serviettenring und das hübsche Dekoschiff von der Fensterbank mit auf das Foto?

Das Foto ist nun ZU VOLL und das Auge bzw. Hirn weiß nicht mehr, was es zuerst anschauen soll. Solche Fotos lassen einen verwirrt zurück und das Essen bleibt nicht im Gedächtnis.

 

3. Ihr habt keine Zeit. ABER… wenn ihr auf dem Handy den Auslöser gedrückt habt, dann müsst ihr noch diese Millisekunde das Handy festhalten bevor ihr das Handy wieder einsteckt. Nur so könnt ihr sicher stellen, dass das Foto nicht verwackelt. Ebenfalls gibt es bei den Handykameras heutzutage in den Einstellungen einen Punkt, der sich „Stabilisierung“ nennt. Sucht oder googelt den mal. Und wenn ihr eine zu zittrige Hand habt, dann muss halt jemand anders aus dem Restaurant die Fotos künftig machen.

 

Spaghetti …. aber ansonsten ist es mir nicht wirklich möglich zu identifizieren, was es hier gab.

4. Achim Meurer sagt beim Thema Fotografieren immer „noch näher“. Aber natürlich nur so nah, dass man noch etwas sieht. Wenn ihr also das Rumpsteak fotografieren wollt, dann geht nur so nah dran, dass man das Rumpsteak noch ganz sieht. Wenn man nur noch die Sehne in Großaufnahme sieht, kann es ins Museum, aber für euren Instagram Account taugt es eher nicht.

 

5. Hundefotos sind natürlich total süß. Und Katzenfotos erst. Aber wir reden hier ja nicht von eurem privaten Instagram Account, sondern von dem, der euer Restaurant repräsentieren soll. Social Media heißt authentisch sein. Da ist es wunderbar, wenn ihr nicht immer nur den Sommersalat fotografiert oder den Cocktail, sondern auch mal den Service lachend an der Bar. Oder zeigt eure schöne Außenterrasse im Sommer. Wenn ihr einen süßen Hund habt, dann zeigt den mal am Sonntag. ABER: das kann man MAL machen (alle 6 Monate?). Primär seid ihr ein Restaurant und der Kunde möchte Essen sehen und das Drumherum.

 

Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Fotografieren und werde mir das auf Instagram genau anschauen ;)

 

(PS: ja, das Dessertfoto im Titel wurde mit einem Handy gemacht. Es handelt sich um ein Samsung.)

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