Gastronomen – 1 Minute möchte ich von euch

Meine zahlreichen Bloggerkolleginnen kennen das: man hat einen Artikel geschrieben (Blogpost) und diesen auf dem Blog veröffentlich.

Ist man noch ein kleiner und neuer Blog, dann liest im Zweifel nur Mutti den Beitrag.

Ist man schon etwas länger dabei, dann hat man den ein oder anderen Fan. Wenn man Glück hat, dann liked ein Fan den Artikel oder verbreitet ihn bei Twitter oder FB an sein Netzwerk, weil der Artikel scheinbar so gut ist. Das Handy vibriert und teilt mit, dass jemand geteilt oder geliked hat und man freut sich und strahlt wie das berühmte Honigkuchenpferd und ist stolz auf sich.

„Jemand mag, was man tut.“

Das gibt Menschen i.d.Regel ein gutes Gefühl.

A hipster waiter with the beard carrying a tray with like button on a cafe background vector flat design illustration. Square layout.

Worüber ich auch nach 2 1/2 Jahren als „Bonngehtessen“ traurig bin, ist, dass es fast kein Gastronom bisher geschafft hat, meinen Beitrag über ihn mal auf Facebook zu teilen.

Dabei gibt es genügend gute Beiträge, wo ich denken würde „Der Gastronom freut sich und wird den Artikel mal teilen auf FB, damit seine Fans ihn auch sehen.“

Warum ist mir das wichtig:

a) emotional eine Bestätigung, weil ich wahrgenommen werde

b) rational steht natürlich auch hinter allem Geld. Ich verdiene (noch) kein Geld damit. Jedoch steigt der „finanzielle Wert“ eines Bloggers mit jedem Klick, jedem Like und jedem Fan.

Was heißt dass denn nun konkret? Wie macht man denn damit Geld?

Also: wenn nur meine Mutter das Blog liest und gut findet, dann freue ich mich und bin stolz, dass es meiner Mutter gefällt.

Wenn ich nun z.B. WMF anschreibe und frage, ob sie mir ein paar Teller sponsorn würden, damit meine Fotos auf Instagram schöner aussehen, dann ist EIN Fan (auch wenn die beste der Welt) für WMF nicht unbedingt ein Grund mir vollumfänglich tolle Dinge zu sponsorn. Die bekommt schließlich ausser dem EINEN Fan niemand zu sehen. Hätte ich 20.000 Fans würde WMF sagen „Klar, gibt es noch was, was wir dir senden dürfen?“

Wenn der Gastronom sich also die Zeit nimmt, meinen Beitrag auf FB zu teilen, dann heisst das, dass vielleicht Leute auf mich aufmerksam werden, die mich noch nicht kennen. Vielleicht schreibt einer einen Kommentar bei mir unter den Bericht (Interaktion) oder liked meine Seite (Fan) oder auch nur den Beitrag und vielleicht gefalle ich ihm so sehr, dass er mich noch auf Instagram sucht und auf Youtube und auf Snapchat und ….

Plötzlich hätte ich also einen Fan mehr, wie nur meine Mama.

Aber Karin, was hat der Gastronom davon?

Der Gastronom kann ganz weltmännisch protzen und zeigt durch das Teilen „Hier, ich werde in diesem Internet wahrgenommen und man findet mich gut.“

Besucht ihn jemand auf seiner Seite und sieht den positiven Artikel, läßt er sich eher überzeugen bei diesem Gastronomen einzukehren.

Zudem sehen meine Fans, dass der Gastronom das geteilt hat und aktiv ist und das schafft eine positive Grundstimmung. „Ah … der kümmert sich und sieht, was über ihn geschrieben wird.“

Daraufhin klicken von meinen Fans vielleicht 2 auf den Like Button der Seite und schon hat er mehr Fans.

Liebe Gastronomen, nicht nur liken, sondern einfach mal auf den Teilen Button klicken. Ist für mich gut und ist für euch gut. Da bin ich mir sicher.

3 Gedanken zu „Gastronomen – 1 Minute möchte ich von euch

  • Pingback: Bonner Linktipps am Mittwoch: Gastronomie und Kultur

  • 14. Juni 2016 um 13:14
    Permalink

    Ich denke Gastronomen schauen dann doch eher bei den Bewertungsportalen wie z.B. Yelp, Tripadvisor oder Facebook. So ein Blog ist da weniger interessant.

    Antworten
    • 14. Juni 2016 um 13:18
      Permalink

      Hm … es geht mir nicht um die Gastronomen, die nicht auf FB unterwegs sind und Blogger nicht wahrnehmen.
      Es geht mir um die, die mich liken. Sie liken, sie rufen mich an und whatsappen mir, aber warum schaffen sie den TEILEN Button nie?

      Antworten

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